Antarktis 2018 – Walheims Waltag

Wir starten nach unserem Frühstück mit den Zodiacs zu einem Ausflug nach Cuverville Island.
Mit den obligatorischen Gummistiefeln, die man wegen der Anlandungen unbedingt benötigt, um trockene Füße zu behalten, erklimmen wir einen ca. 250 Meter hohen Berg. Das gestaltet sich an steilen Schneestellen als nicht ganz einfach. Aber das irrsinnige Panorama, das sich uns von dort bei bestem Wetter bietet, entschädigt für alles!
Zurück an Bord sehen wir in der Bucht mehrere Buckelwale, zum Teil sehr nah an unserem Schiff. Wer je von oben einem Wal in den „Blas“ sehen konnte und die riesige Schwanzflosse beim Abtauchen direkt vor sich sah, wird diese Bilder nie wieder vergessen.
Aufgrund des stabilen, guten Wetters beschließt unser Kapitän den Errera Channel zu fahren, und mir wird klar, warum man es in der Antarktis oft kalt empfindet: Man hat ständig den Mund offen stehen 
Den gesamten Weg bis zu Paradise Harbour bleibe ich an Deck – man kann sich von diesem grandiosen Schauspiel, das einem die Natur bietet, einfach nicht losreißen. Warum Paradise Harbour so heißt, wird einem sofort klar, wenn man dort ist: Ein Paradies aus Eis mit einem Farbspiel von weiß bis strahlend blau, fantastischen Spiegelungen der Bergszenerie im glasklaren Wasser, mit sich tummelnden Pinguinen, Vögeln und Robben.
Riesige Eiswände und –blöcke, die sich bedrohlich aus dem Meer aufbauen und denen immer Beachtung geschenkt werden muss, da sie schnell zu einer sehr realen Bedrohung werden können.
Hier zeigt die Natur, wozu sie im Stande ist, wenn man sie unberührt lässt.
So – jetzt müssen wir los, die erste Übernachtung im Zelt an Land steht an….

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