Bienefresserpärchen

Bienenfresser

Sie sind wieder zurück aus dem warmen Afrika – die Bienenfresser. In diesem Jahr später als sonst. Sie gehören zu meinen absoluten Lieblingsvögeln, wirken einfach exotisch und doch brüten sie u.a. in Rheinland-Pfalz. Sie ernähren sich nicht nur von Bienen sondern auch von anderen Insekten. Damit sind die Stellen an denen man ihn antrifft immer Abbruchkanten von Erdreich in der Nähe von kleinen Seen und Tümpeln. Dort gibt es genug Nahrung und in die Steilwände kann er seine bis zu 2 Meter tiefen Bruthöhlen bauen. Ein besonderes Schauspiel ist es ihm dabei zuzusehen wie er seinen Fang durch aufschlagen und durch die Luft wirbeln erst tötet bevor er ihn verspeist.

Rotkehlchen

Rotkehlchen

Das Rotkehlchen ist in diesem Jahr besonders populär, da es zum Vogel des Jahres gewählt wurde. Das war es auch 1992 schon einmal. Das Rotkehlchen gehört hierzulande zu den beliebtesten Singvögeln und im Gegensatz zu vielen anderen Singvögeln kann hier auch das Weibchen ein Liedchen trällern. Das Rotkehlchen bleibt meist auch den Winter über bei uns und lebt immer dort wo es Sträucher zum brüten gibt und wo ihm jemand die Erde umgräbt z.B. der Gärtner, der Bauer oder auch andere Tiere wie z.B. Wildschweine. So findet es in der aufgewühlten Erde leicht seine Nahrung, die aus Insekten, Würmern u.ä. besteht.

Rohrweihe im Abendlicht

Rohrweihe

Die Rohrweihe ist als mittelgroßer Greifvogel (Spannweite 115-140 cm) ein Zugvogel, überwintert meist in Afrika und ist im Frühjahr recht früh wieder zurück in heimischen Gefilden.
Sie brütet auf dem Boden, im Schilf oder auf Agrarflächen, weshalb man sie in aller Regel nur im Flug zu sehen bekommt. Die Nahrung stellen kleine Säugetiere, Vögel oder auch Insekten dar. Ihrem Segelflug zuzusehen, den sie ab und zu mit einigen luftakrobatischen Einlagen kombiniert, ist immer wieder eine Freude.

Purpurreiher im Flug

Purpurreiher

Der Purpurreiher ist in Deutschland nicht allzu oft anzutreffen.
Ich habe das große Glück in meiner Heimatregion zwei wunderbare Plätze zu haben an denen man ihn im Sommer beobachten kann.
Dieser herrliche Zugvogel überwintert meist in Afrika und trifft bei uns im Laufe des Aprils wieder ein und bleibt bis September.
Er liebt flache Gewässer und brütet im Schilf. Es ist immer eine Riesenfreude den Tieren beim Nestbau zuzusehen, wie sie mit großen Schilfhalmen und schlaksigen Bewegungen ein neues Zuhause bauen.

Blaumeise

Blaumeise

Heute möchte ich euch ein Foto von der Blaumeise zeigen. Ein Vogel der ganzjährig bei uns bleibt und den die meisten aufmerksamen Beobachter schon mal gesehen haben. Daher ist er auch um einiges leichter auf den Kamerasensor zu bannen. Dennoch ist auch die Blaumeise immer recht flink im Geäst unterwegs auf der Suche nach Larven, Spinnen usw. die ihre Nahrung bilden. Im Winter freut sie sich dann wenn sie mit Körnern von Naturfreunden auch mal durchgefüttert wird. Gerne nimmt sie auch Nistkästen an – also man kann viel für den kleinen Sänger tun.

Blaukehlchen

Blaukehlchen

Weiter geht`s heute mit einem kleinen Zugvogel, der seit März wieder aus dem warmen Afrika oder Asien zurück ist – dem Blaukehlchen. Auch hier ist für ein gutes Foto wieder viel Geduld erforderlich, da es im dichten Schilf oder Weidegehölz in der Nähe von Gewässern zuhause ist und sich selten auf freien Stellen zeigt. Da jetzt aber Balzzeit ist, müssen die “Herren” schon mal raus, um mit einem fröhlichen Liedchen auf dem Schnabel die “Damenwelt” zu beeindrucken und ganz nebenbei die Fotografen 😉

Bartmeise

Bartmeise

Heute möchte ich euch den kleinen Vogel zeigen, der zwar “Meise” im Namen trägt, aber am ehesten mit der Lerche verwandt ist.
Er ist nicht ganz leicht zu finden und fordert einiges an Geduld um ein gutes Foto zu bekommen – aber ich finde es lohnt sich.
Die Bartmeise lebt im dichten Schilf und bewegt sich hierin nur selten so, dass man eine freie Sicht auf sie hat.

Herschelbad Mannheim Halle 1

Das Herschelbad in Mannheim

Wir hatten das große Vergnügen das Herschelbad in den Mannheimer Quadraten fotografieren zu dürfen.
Dieses wunderschöne Jugendstilbad mit seinen 3 Schwimmhallen ist erfreulicherweise noch immer in Betrieb und das seit 1920!
Der Bau wurde durch eine großzügige Spende des jüdischen Kaufmannes Bernhard Herschel (1837-1905) kurz vor seinem Tod erst möglich.
Dennoch zog sich die Fertigstellung durch Bedingungen in seinem Vermächtnis bis 1920 hin.
Seit 1920 ist das Bad in Betrieb – durchlebte die Wirren der nationalsozialistischen Zeit mit “Judenfreiheit” und Umbennenung bis zum heutigen Tag.
Heute freuen wir uns, dass die “Frauenschwimmhalle” und die “Herrenschwimmhalle” geschlechtsübergreifend genutzt werden, aber vielleicht hatten die Bauherren ja eine vage Vorahnung unserer heutigen Gender-Diskussion und ließen deshalb eine 3. Schwimmhalle bauen 😉

Wen die Geschichte im Detail interessiert, dem sei die Wikipediaseite https://de.wikipedia.org/wiki/Herschelbad empfohlen.

Neuseeland – Moeraki Boulder

Ende Januar 2019 durfte ich nach 25 Jahren mit meiner Frau erneut Neuseeland besuchen. Gerne möchte ich euch mit auf diese Reise nehmen – wer kommt mit?

Nach einem langen Flug mit Zwischenstopp in Singapur – hierzu werde ich separat noch berichten – landen wir in Christchurch.

Leider ist diese schöne Stadt nach den Erdbeben der letzten Jahren nun wieder mit sehr traurigen Nachrichten in den Medien.

Wir übernehmen in der Stadt unser kleines Wohnmobil, statten es mit den benötigten Lebensmittel aus und machen uns direkt auf den Weg nach Süden an der Ostküste entlang.

Nach ca. 300km treffen wir auf die erste, kleine Natursensation – die berühmten Moeraki Boulder.

Diese kugelrunden Felsblöcke sehen aus als hätten Riesen beim Bowling ihre Kugeln liegen lassen – direkt am Strand – unglaublich.

Die Maori glaubten es seien versteinerte Lebensmittel aus ihren Kanus, aber natürlich hat die moderne Wissenschaft weitaus banalere Erklärungen, die allerdings auch nicht ganz unumstritten sind.

Man geht hier davon aus, dass sich um ein kristallisiertes Zentrum (Holz, Muschel o.ä.) herum Silizium und Eisenoxyde ablagerten und nun Ionen von allen Seiten zum Kern der der Verhärtung vorstießen. Nur so ließe sich die Kugelform erklären. So wurde über einige Millionen Jahre die Verhärtung durchgesetzt. Nach einer Anhebung des Meeresbodens begann die Erosion. Nachdem der Lehm komplett abgewaschen war, lagen die Boulder frei.

Ich konnte sogar die “Geburt” eines solchen Boulders im Foto festhalten.

Die Geburt eines Moeraki-Boulders

Lost Place Vernissage 11.11.2018

Liebe Freunde,

die letzten Vorbereitungen für meine erste Vernissage laufen auf Hochtouren.

Mit jedem Bild das aus der Druckmaschine läuft, freu ich mich mehr auf die Veranstaltung – das hat so was von Vorweihnachtszeit.

In gerade mal 3 Wochen darf ich mit dieser Ausstellung einem breiten Publikum meine besten, großformatigen Lost Place Bilder vorstellen.

Hierzu möchte ich euch sehr herzlich einladen.

Ich freue mich sehr, dass sich bereits Vertreter aus Wirtschaft, Politik und der Fotobranche als Besuch angesagt haben.

Auch viele meiner Lost Place Freunde werden da sein, wäre schön, wenn auch Du dabei wärst.

Auf der beiliegenden Einladung findet ihr alle erforderlichen Daten.

Bitte gebt mir, sofern nicht schon geschehen, eine kleine Info wenn ihr kommt, damit wir uns mit Speisen und Getränken entsprechend vorbereiten können.

Ich freu mich sehr auf den Nachmittag mit euch.

Berthold